Die Einrichtungen des Verbundes Sozialpädagogischer Projekte e.V.
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EFRE Weißeritz  
© 2002-2010 Verbund Sozialpädagogischer
Projekte e.V.
 
 
Geschichte des Bürgertreffs

Die Mitarbeiter des Bürgertreff-Teams waren mehrere Jahre in der Kontakt-, Beratungs- und Übernachtungsstelle „uferlos“ am Emerich-Ambros-Ufer in Dresden tätig.

„uferlos“ arbeitete als Einrichtung des Verbundes Sozialpädagogischer Projekte Dresden e.V. (VSP), einem freien Träger der Jugendhilfe.

Von 1995 bis Juni 2002 war „uferlos“ Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren. Diese befanden sich in akuten oder manifesten Krisensituationen, z.B. Obdachlosigkeit, Straffälligkeit, Gewalt- und/oder Missbrauchserfahrungen, Arbeitslosigkeit, Schulverweigerung, fehlende Existenzsicherung. Durch die Tätigkeit in der Kontakt-, Beratungs- und Übernachtungsstelle wurden wir mit einer Vielzahl junger Menschen konfrontiert, denen aufgrund fehlender Schul- bzw. Ausbildungsabschlüsse keine langfristige Integration in Ausbildung und/oder Arbeit möglich ist.

Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Konzeption einer „WERKEstatt“ für junge Erwachsene von 17 bis 25, die als niedrigschwelliges Arbeitsangebot einen (Wieder-) Einstieg in Ausbildung und/oder Arbeit ermöglichen soll. Bei unserer Suche nach einem geeigneten Objekt für die „WERKEstatt“ entstanden Kontakte zum Stadtplanungsamt Dresden (STPA) und zum Büro für Umweltplanung und Stadtentwicklung (B.U.S.).

Das STPA fördert im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprojektes Weißeritz, welches durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird, verschiedenste Vorhaben im Stadtteil Löbtau/Friedrichstadt. Ziel ist die Verbesserung des Wohn- und Arbeitsumfeldes. Dabei entstand der Gedanke der Schaffung eines Bürgertreffs als Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger in Verbindung mit der „WERKEstatt“ als Dienstleistungseinrichtung für den Stadtteil. Nach mehrmonatigen Bemühungen wurde deutlich, dass ein geeignetes Objekt für beide Vorhaben unter einem Dach nicht gefunden werden konnte. Deshalb entschlossen sich STPA, B.U.S. und VSP, zunächst den Bürgertreff einzurichten.

Das zweite - und ursprüngliche- Teilprojekt „WERKEstatt“ konnte trotz langwieriger Bemühungen auf Grund fehlender finanzieller Rahmenbedingungen für die Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen nicht umgesetzt werden und wurde September 2004 eingestellt.

Von Oktober 2003 bis Juni 2006 entwickelte sich der Bürgertreff als sozialer Integrationsfaktor im städtischen Teilraum Dresden-Altona. Zusammen mit den Bürgern des Viertels, den Partnern in der Stadtverwaltung und unserem Träger VSP konnte Ende 2005 die drastisch eingeschränkte Fortführung der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit nach dem Auslaufen der Förderung durch die "Aktion Mensch" ab dem 01.07.2006 gesichert werden.
Seither leistet das Team des Bürgertreffs offene Kinder- und Jugendarbeit , Präventionsarbeit in der Einzelfallvermeidung und Hilfen zur Erziehung.

 
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