Die Einrichtungen des Verbundes Sozialpädagogischer Projekte e.V.
anonyme Zuflucht Kontaktstelle Sternstädchen Kontaktstelle Koitschgraben Plauener Bahnhof
Kindertagesstätte Prohliser Spatzennest Schulsozialarbeit Schulhort Spreewalder 50 Spreewalder 1 Jugendhaus Prohlis Jugendinitiativladen - Prohils 4xM - InArbeit für Prohlis und Reick  
  Navigationsstatus: Bürgertreff -> Projekte   Home   Impressum  
 
Hier erfahren Sie etwas über unsere Mitarbeiter und unsere Arbeit!
Hier finden Sie die Angebote!
 
 
 
EFRE Weißeritz  
© 2002-2010 Verbund Sozialpädagogischer
Projekte e.V.
 


Ein neuer Spielplatz für das Viertel

Liebe Freunde und Mitstreiter, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

wir „Bürgertreffler“ wollen mit dieser Fotogalerie Dank an alle jene sagen, die zur Entstehung des wunderschönen Spielplatzes in unserem Stadtviertel „Altona“ mit ihren Wünschen und Ideen, Fachwissen und Entscheidungskompetenzen sowie ihrem Können und der Bereitschaft zur Findung von Kompromissen beigetragen haben.

Sie alle aufzulisten würde dazu führen, dass mehr Text als Bildmaterial aufgeführt werden müsste; eine Auflistung zu verknappen birgt das nicht einzugehende Risiko in sich, jemanden zu vergessen.
Und eine vollständige Auflistung aller am Entstehungsprozess des Spielplatzes „Altona“ ist schlichtweg unmöglich: den Anfang nahm er mit einer aktivierenden Bürgerbefragung im Dezember 2003, an der 285 Haushalte aus dem Viertel teilnahmen. Dies setzte sich fort in der Bereitschaftserklärung von 27 Bürgerinnen und Bürgern, am sich dabei herausgeschälten Thema „Treffplätze für Kinder und Jugendliche einrichten“ mitzuarbeiten. In insgesamt fünf Workshops wirkten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Viertel bei der Ideenfindung, Entwurfser- und überarbeitung sowie der Umsetzung der Ideen mit. Stadtplanungs-, Jugend-, Orts- und Grünflächenamt der Landeshauptstadt wirkten eng mit dem Planungsbüro B.U.S. und dem Architekturbüro Pinkert zusammen, und nach der üblichen zweijährigen Vorlaufphase ging es in der Reihenfolge der Arbeiten durch die Dresdner Gesellschaft für Service am Arbeitsmarkt (DSA), das Sächsische Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW), die Firma Saule, die Arbeiterwohlfahrt Kinder- und Jugendhilfe gGmbh Jugendwerkstatt Heidenau (AWO) und die Firma Herlt wirklich ans Werk, um innerhalb der spektakulär kurzen Zeit von drei Monaten unseren Spielplatz mit Unikat-Charakter erstehen zu lassen.

Und da von Beginn an Kinder und Jugendliche die Möglichkeit zur echten Beteiligung, sprich Mitarbeit hatten, wollen wir abschließend der berechtigten Hoffnung Ausdruck geben, dass dieser Platz der Kinder und Jugendlichen lange seinem Zweck dient.

***********************************************************************************

Bevor der Spielplatz gebaut werden konnte, waren eine Vielzahl von Arbeiten zunächst von Hintergrundakteuren und ab August 2005 in der Bauvorbereitung notwendig. Hierbei zeigte sich die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtplanungs-, Jugend-, Grünflächen- und Ortsamt mit B.U.S., dem Immobilienmanagement des Bundes, dem Architekturbüro Pinkert, der DSA und dem SUFW.

     
 
Die Firma SAULE GmbH hat als Hauptauftragnehmer die gesamten Tiefbau- und Bodengestaltungs- und Landschaftsgärtnerarbeiten ausgeführt. Weil vor allem im Tiefbaubereich nach der Fertigstellung so gut wie nichts mehr vom gigantischen Arbeitsumfang zu erkennen ist, sind diesem Bereich auch die meisten Bilder gewidmet, zumal sich während derAusführung der Arbeiten unvorhergesehene Schwierigkeiten beim Aushub von zerbombten bzw. verschütteten Kellern (siehe Fundstücke) und bei den grundhaften Vorarbeiten für die einzelnen Spielskulpturen einstellten und es manchmal ganz schön eng für zwei unterschiedliche Gewerke zuging.
Ein großes Trostpflaster war, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst nicht gerufen werden brauchte!
     
 
Mitarbeiter und Jugendliche von der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, Jugendwerkstatt Heidenau, übernahmen als Subunternehmer die Ausführung der Arbeiten im Zimmerer-Bereich. Da der Projektentwurf des Spielplatzes den wesentlichen Aufbauten eines Schiffes nachempfunden ist, waren diese Arbeiten naturgemäß sehr umfangreich und gaben den daran beteiligten AWO-Jugendlichen reichlich Gelegenheit, sich in der Vielfalt des Zimmerer-Berufs zu erproben. Dass dies unter versierter fachlicher Anleitung geschah, ist an der guten Qualität der Ausführung der zu leistenden Arbeiten erkennbar.
     
 
Das war unser wichtigster Grundsatz: Von derersten Idee bis zur Fertigstellung des Spielplatzes sollen sich Kinder, Jugendliche, ihre Eltern als künftige NutzerInnen wirklich beteiligen, am Spielplatz mitarbeiten können. Und wie man sieht, waren einige Personen sehr kontinuierlich dabei, andere wiederum sporadisch - wie das im Leben eben so ist.
 
Die von SAULE und AWO gefertigten Bauten und Spielelemente bedurften zusätzlicher "Takellage" und Absicherungen, deren Ausführung die Firma Herlt übernommen hat. Besonders schwierig war in diesem Zeitraum, die künftigen Nutzerinnen und Nutzer davon zu überzeugen, dass der Spielplatz eben noch nicht ganz fertig war...
     
 
Diese Bilder bedürfen eigentlich keines Kommentars. Besonders schön war es für uns, dass alle bauausführenden Firmen bzw. Organisationen und beteiligten Institutionen zur Eröffnung am 26.8.2006 vertreten waren.
       
 
Erschreckendes und Interessantes - für die beteiligten Kinder und Jugendlichen war es ein Erlebnis, wie aus der illegalen Deponie ihr Platz wurde. Was Einige nicht davon abhalten konnte, schon vor der Eröffnung zu demonstrieren, dass man Müll aus der Hand fallen lassen kann, wo man gerade steht/liegt.
       
 
 
Geschäftsstelle/Fachberatung  Alfred Althus Str. 2, 01067 Dresden   Telefon: +49 351 2139130   Fax: +49 351 21391308
nach oben