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©
2002-2010 Verbund Sozialpädagogischer
Projekte e.V. |
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Kinder- und Jugendarbeit kann nicht geschlechtsneutral sein,
- weil sich Jungen und Mädchen in Bezug auf ihre Interessen, Zugänge, Lebenslagen, Probleme, Lebensentwürfe unterscheiden (können). Werden diese Unterschiede nicht berücksichtigt, findet in der Regel eine bevorzugte – meist aber unreflektierte – Orientierung an Jungen statt, die Mädchen benachteiligt, aber auch Jungen nicht gerecht wird.
- weil Kinder und Jugendliche beim Hineinwachsen in diese Gesellschaft Unterstützung brauchen um Gleichberechtigungsansprüche zu entwickeln und zu leben. Jungen und Mädchen leben in einer Gesellschaft, in der nach wie vor zahlreiche Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern bestehen, Mädchen und Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und Jungen und Männer privilegiert sind. Eine gleichberechtigte Gesellschaft braucht Mädchen und Jungen, die in der Lage sind, Gleichberechtigung zu leben und zu gestalten.
(vgl. Angelika Geist: Rahmenkonzept Geschlechtsreflektierte offene Jugendarbeit; Kreisjugendring München 2003)
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