| Die
Geschichte des Vereines Sozialpädagogischer
Projekte e.V.
Der VSP entstand aus einer
Initiative der Wendezeit, in
der sich 1990 engagierte PädagogInnen
und IngenieurInnen zusammenfanden.
Mit kritischem Blick auf die
Praxis der Jugendhilfe in der
DDR vereinte uns der Wille,
selbstbestimmt und unter eigener
praktischer und konzeptioneller
Regie die Jugendhilfelandschaft
" subjektorientiert"
zu gestalten.
Das Kind, der Jugendliche und
dessen Bedürfnisse, Ziele, Wünsche,
Sehnsüchte und Hoffnungen sollten
Maßstab für den Aufbau und Umbau
der Jugendhilfe in Dresden werden.
Prinzipiell ging es von Beginn
an um den aktiven Einsatz für
die Selbstbestimmumg und Gleichbehandlung
von Menschen.
Dieser Grundsatz hatte auch
maßgeblichen Einfluß auf die
Gestaltung unserer Organisationsstruktur.
Alle Projekte des VSP besitzen
eine vom Träger zugestandene
weitgehende Teamautonomie, damit
Entscheidungen zur Angebotsentwicklung
dort fallen können, wo sie entstehen.
Bereits 1990 stellten wir mit
unserer "Keimzelle"
in Prohlis der vorrangig stationär
geprägten Erziehungshilfe Dresdens
die ambulante Begleitung von
Kindern, Jugendlichen und ihren
Familien gegenüber. Gemeinsam
mit den MitarbeiterInnen des
Jugendamtes entwickelten wir
das erste Konzept für ambulante
Jugendhilfe in Dresden. Inzwischen
existiert in Prohlis ein Kinder-,
Jugend- und Familienzentrum
des VSP, das von den Kindern,
Jugendlichen, Familien und Erziehenden
des Stadtteiles als integrierter
Bestandteil Prohliser Infrastruktur
angenommen wird.
spreewalder1.vsp-dresden.de
Im Laufe der Zeit entwickelten
die MitarbeiterInnen des VSP
folgende Projekte in Dresden:
1993 wird das Mädchenhaus "Walburka"
eröffnet, deren MitarbeiterInnen
parteiliche Mädchenarbeit leisten
und sich in ihrer Angebotsentwicklung
an den unterschiedlichen Lebenslagen
von Mädchen und jungen Frauen
orientieren.
walburka.vsp-dresden.de
1995 wurde das Jugendzentrum
und Stadtteilhaus "Plauener
Bahnhof" eröffnet.
Das Angebotsspektrum dieser
Einrichtung richtet sich an
Kinder, Jugendliche und andere
BürgerInnen insbesondere des
Stadtteiles Dresden- Plauen.
Es entwickelte sich mehr und
mehr zu einem soziokulturellen
Zentrum.
bahnhof.vsp-dresden.de
1995 richtet der VSP die Kontakt-,
Beratungs-und Übernachtungsstelle
"uferlos" ein. Die
Einrichtung mußt am 30.06. 2002
wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten
geschlossen werden.
In Zusammenarbeit mit SozialarbeiterInnen
verschiedener Träger der Stadt
Dresden entstand 1997 die Anonyme
Zuflucht. Sie ist ein feministisches
Projekt, dessen Zielgruppe Mädchen
und junge Frauen sind, die sich
in Krisensituationen befinden
und psychische, physische und
sexualisierte Gewalt erfahren
haben.
zuflucht.vsp-dresden.de
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